Das war das Programm des Schrammel.Workshop 2018:

 

Für Dudeln, Gesang, Violine, Kontragitarre, Akkordeon, Mundharmonika, Wienerlied schreiben 3.-5. Juli 2018. Der Workshop ist auch für bestehende Ensembles geeignet.

 

Der alljährliche Workshop ist schon Tradition geworden und setzt seine Erfolgsgeschichte auch 2018 fort.
Eine einmalige Gelegenheit für alle, die ihre musikalischen Erfahrungen erweitern oder verbessern wollen.

 

Nähere Informationen und Anmeldungen zum Workshop im Büro des Schrammel.Klang.Festival unter der Telefonnummer +43/(0)/720/40 77 04 oder per E-Mail an office@schrammelklang.at.

 

Alle Teilnehmer erhalten Gruppenunterricht und wählen zusätzlich einen Dozenten, der sie in seinem Spezialgebiet weiter unterrichtet.

 

Anmeldungen ab Jänner 2018. (Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl!)

Kosten: € 250,– inkl. MwSt.

Informationen über Unterkünfte erhalten Sie beim Gästeservice Litschau unter der Telefonnummer 02865/53 85

 

Unterrichtseinheiten:
Di., 3. Juli: 11.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr
Mi., 4. Juli: 11.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr
Do., 5. Juli: 11.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 17.30 Uhr

 

Unterrichtsort:
Hauptschule Litschau
Wiener Straße 3
3874 Litschau

Jeder Teilnehmer erhält pro Tag 30 Minuten Einzelunterricht und Ensembleunterricht in Kleingruppen.
Außerdem: ein Abend, um sich gemeinsam Erarbeitetes vorzuspielen / vorzusingen und ein Auftritt auf einer Naturbühne beim Schrammel.Klang.Festival.

 

Vorkenntnisse:
Dudeln, Gesang, Wienerlied schreiben: Anfänger und Fortgeschrittene
Alle Instrumente: mit Vorkenntnissen
Auch Ensembles sowie Einzelinstrumentalisten mit Blasinstrumenten wie z.B.: Klarinette oder Querflöte, sind beim Workshop herzlich willkommen und werden in die Spielweise der Schrammelmusik eingeführt. Kontragitarren können bei Gold´n Guitars – Michael Eipeltauer ausgeborgt werden. Kontakt: m.eipeltauer@gmx.at

 

Nähere Informationen und Anmeldungen zum Workshop im Büro des Schrammel.Klang.Festival unter der Telefonnummer +43 (0)720 40 77 04 oder per E-Mail an office@schrammelklang.at
Mitte Juni 2018 erhalten Sie Notenmaterial zur Vorbereitung per E-Mail.

Maria Stippich (Gesang)

Die gebürtige Kärntnerin musiziert bereits seit ihrem 5. Lebensjahr. Die Liebe zum Singen entdeckt sie beim gemeinsamen Musizieren mit ihrer Familie. Fortan singt sie bei vielen unterschiedlichen Chören in Kärnten, wo sie auch ihren Mann Helmut Stippich kennenlernt. Als Sängerin/Musikerin wirkt Maria Stippich bei unzähligen Projekten im Jazz- und Popularbereich mit. Maria Stippich spielt außerdem Kontrabass- ihre zweite Leidenschaft –bei der Crossover-Folkband „Mischwerk“und ist in jedem Genre zuhause: Soul, Jazz und Blues, Belcanto, im Jodeln und im Wiener Dudeln. Im Quartett „Dickbauer-Stippich-Havlicek“ wird Traditionelles mit Jazzigem gemixt – zu hören auf der CD „Vienna Folk“.
Seit 2010 beschäftigt sie sich intensiv mit dem Wienerlied und Wiener Dudlern. Den Kontrabass tauscht sie hier gegen die Kontragitarre aus!

Robert Reinagl (Gesang, Schauspiel)

Der Burgschauspieler Robert Reinagl ist seit vielen Jahren mit seinem Duo Partner Walter Czipke als „Die Mondscheinbrüder“ ein wichtiger Fixpunkt des Schrammel.Klang.Festival. Seit 2016 sind sie mit Alexandra Prammer als „Geschwister Mondschein“ beim Festival dabei.

Robert Reinagl ist in Wien geboren und wirkte ab 1988 beim „Wiener Ensemble“ unter Karl Welunschek mit. Von 1997 bis 1999 war er im Ensemble der Bühnen Graz tätig, seit 1999 ist er Mitglied im Ensemble des Burgtheaters. Gesangsunterricht bei Phil Reinhardt, Klaus Ofczarek, Trude Mally, Ida Kelarova. Körperarbeit bei Klaudia Reichenbacher, Susanne Hackl, Kim Duddy. Stimmbildung bei Adelheid Pillmann.  Zudem Auftritte und Engagements in Fernsehproduktionen, als Sprecher (Filme, Hörspiele, Dokumentationen) und bei Lesungen.

Bertl Mayer (Mundharmonika) 

Bertl Mayer, der „Poet an der Mundharmonika“ tritt heuer mit einem ganz besonderen Programm beim Schrammel.Klang.Festival auf und gedenkt mit der Matinee am Samstag den 7. Juli – „Geborgene Schätze – Tini Kainrath, Peter Havlicek mit Tommy Hojsa und Bertl Mayer“,  dem 2017 verstorbenen Karl Hodina. Vor dem Festival ist Bertl Mayer bereits als Dozent beim Schrammel.Klang.Festival Workshop dabei um Interessierten nähere Einblicke in seine Spielweise als Mundharmonika-Virtuose zu ermöglichen und diese weiterzugeben.

Bertl Mayer ist in Wien geboren und kam als Sohn eines Berufsmusikers bereits mit Musik in Kontakt und erhielt schon früh privaten Klavierunterricht. Im Alter von 16 Jahren brachte er sich Autodidakt das Mundharmonikaspielen bei. Der Mundharmonika-Virtuose kann auf eine langjährige Zusammenarbeit mit den Gitarristen Karl Ratzer zurückblicken und ist Gründungsmitglied der und Alegre Correa Group . Er war Gastsolist beim Vienna Art Orchestra und ist seit 2002 Mitglied des Ensembles zur Eisernen Zeit. Bertl Mayer spielte zahlreiche Konzerte mit: Karl Hodina, Trude Mally, Joe Zawinul, Mark Murphy, Paul Urbanek, Wolfgang Puschnig, Jazzorchestra Zagreb, Hallucination Company, Sandra Pires, Rebekka Bakken, Anna Lauvergnac, Mario Lima u.v.a.

Peter Havlicek (Kontragitarre) 

Studierte zunächst in Kasperltheatern, Cafehäusern und auf Reisen, später bei Harry Pepl an der Musikhochschule Graz (Klassik und Jazz). 1991 Diplom ebendort.
Ursprünglich dem Jazz verfallen, wird er mehr und mehr von Wiener Tönen „infisziert“ und ist heute Spezialist für grenzüberschreitende, nicht einzuordnende Klänge zwischen Schrammelmusik, Jazz und Klassik.
Seit 1988 Duo Steinberg und Havlicek mit Traude Holzer, seit 1994 Neue Wiener Concert Schrammeln, ab 2000 Des Ano, seit 2001 am Burgtheater;
Spielte für und mit André Heller, Michael Heltau, Karl Markovics, Robert Meyer, Karl Heinz Hackl, Wolfgang Böck, Hansi Lang, Ed Thigpen, Benny Bailey, Bodo Hell u.v.a.
Experimentelle Musik, Werbung, Action Painting.

www.peterhavlicek.at

Roland Sulzer (Liedbegleitung, Ensembles)

Mit ca. 8 Jahren Klavierunterricht, später Akkordeonunterricht an der Musikschule Mödling, mit 15 Jahren erste kleine Auftritte mit Akkordeon und Wienerliedern, seit 1989 in Wien wohnhaft – sehr bald Kontakte zu Wiener Heurigenmusikern und Sängern, seit 1993 als Berufsmusiker in diversen Heurigenlokalen tätig und seit Februar 1996 Fixengagement im Restaurant „Griechenbeisl“ am Klavier und Akkordeon, seit 1993 des öfteren Auftritte für das Wiener Volksliedwerk mit diversen Partnern (Rudi Koschelu, Kurt Girk, Heini Griuc, Willi Lehner, Peter Havlicek …), Auftritte bei Wean hean 2000-2010 seit 1999 Zusammenarbeit mit Robert Kolar, seit 2002 Auftritte mit Agnes Palmisano.

Heinz Ditsch (Akkordeon & Wienerlied schreiben)

(Komponist, Musiker) geb. in Wien 1963

1986-94 Franz Franz & The Melody Boys (Fagott)
Kompositionen für zeitgenössischen Tanz für Cie. Willi Dorner (mazy, three seconds, 404, Dolly and me, etc.),
DANS.KIAS; Saskia Hölbling (other feature, exposition corps, jours blancs, etc.), Moravia Naranjo (atraída, alien.able) und Akemi Takeya (feeler)
Seit 1996 “Kollegium Kalksburg” – (Akkordeon, singende Säge) “Neues Wienerlied“. Aktuelles Programm „weit samma kumma“. Preis der Akademie des österr. Films für die beste Filmmusik 2011 „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“
Seit 2010 Klangkombinat Kalksburg, die Großformation vom Kollegium Kalksburg.
Kurator von „room to move“ (Tanz-Portraits) und “Polka Nova” (neue Volksmusik) im Jazzclub Porgy&Bess. Veranstalter von „dicht!“- musikalische Dichter, dichtende Musiker.
Musik für Kurzfilme (Regie: Johannes Hammel – “Die Badenden”, “Die Liebenden”, “Abendmahl”, „Jour Sombre“ „Rooms“) und dem Spielfilm „Folge mir“.

Rudi Koschelu (Dudeln Repertoire)

Langjähriger Partner von Prof. Karl Hodina, Mitbegründer der Weana Spatzen. Dieser großartige Musiker beherrscht die Kontragitarre in einer Art und Weise, die seinesgleichen sucht. Ein Perfektionist, der unentwegt dem wahren Ursprung und der Art der möglichst authentischen Interpretation des Wiener Liedes auf der Spur ist. Ein selten umfangreiches Gesangs- und Textrepertoire sowie die Fähigkeit, zwei- (die sogenannte „Terz“) bisweilen auch dreistimmig in jeder Stimmlage zu singen.Er machte sich auch in hervorragender Weise die fast vergessene Kunst des Dudelns zu Eigen, die im männlichen Wienerlied-Sänger-Genre nur mehr die wenigsten beherrschen.

Peter Uhler (Violine)

Mit sieben Jahren erhielt Peter Uhler seinen ersten Violinunterricht Danach studierte er an der Wiener Musikhochschule bei Prof. Michael Frischenschlager, Evgenia Tchougaeva und bei Prof. Jan Pospichal.Schon während des Studiums und im Rahmen der Diplomarbeit intensive Auseinandersetzung mit der Wiener Musik und ihrer Geschichte. Er ist seit dem Jahr 2000 im Radio Symphonie Orchester Wien beschäftigt.
Als Geiger der Neuen Wiener Concert Schrammeln führten ihn mehrere Reisen nach Japan, Südamerika und in viele Länder Europas. Weiters wirkte Peter Uhler bei zahlreichen Theater-, Film- und CD-Produktionen mit. Die zweite Leidenschaft stellt seit ein paar Jahren die Beschäftigung mit dem Weinbau dar. Als Mitbegründer der WIENER ORCHIDEEN WINZER werden inzwischen von 2 ha Weingärten in den Spitzenlagen Wiens hochwertigen Lagenweine kreiert.