Wiener Brut „Herr Biedermeier & Frau Brandstifter“

 

© Wiener Brut

 

Nach gut zehn Jahren ist die Wiener Brut vom Vater-Tochter Duo zur Großfamilie gewachsen. Mit dem Generationenwechsel hat die umtriebige Katharina Hohenberger einige ihrer treuesten Wegbegleiter um sich versammelt und präsentiert im Septett die neue CD „Herr Biedermeier“.

 

Die Wienerin ist eine waschechte Musikantin, ihr umfassendes Lied-Repertoire hat sie schon vom Elternhaus mitbekommen. Über alle Grenzen verbindet sie die unterschiedlichen Genres und wechselt vom zum Brüllen komischen Schauspiel unmerklich in die zartbitterste Ballade, sodass ihr Publikum bald nicht mehr weiß wo’s mehr wohlig weh tut: im Bauch, vom Lachen oder am Herz, vom vielen Hamour. Katharina Hohenberger hält den Männern einen Spiegel vor und spricht den Frauen aus der Seele. Wenn andere chauvinistische Stückerln spielen, verkehrt sie’s mit Links in den Protestsong des augenzwinkernden Vamps, um am Ende doch alle gut aussehen zu lassen.

 

​Im neuen Programm „Herr Biedermeier“ besingt die Wiener Brut den Alltag der kleinen Leute. In einem Weckruf warnt sie den auf die Couch zurückgezogenen Freundeskreis vor dem wiedergekehrten Biedermeier. Auf dentaler Odyssee findet sie bei den magyarischen Pappenschlossern zum zahnmedizinischen Happy End. Und wenn sie jemanden nicht mehr aus dem Kopf kriegt, bittet sie flehend um Amputation des Gehirns.

 

​Neben den eigenen Liedern holt sich die Wiener Brut aber auch immer wieder bekannte Songs aus dem Englischen ins Hiesige. Dazwischen zieht sie vor ehrwürdigen Klassikern, wie dem „Nackerten im Hawelka“ selbstbewusst den Hut. Auf der Bühne arrangieren sich die Mitmusiker mit ihrer urwienerischen Katharina Hohenberger, um dann mit Saiten, Tasten, Trommeln und Trompeten immer wieder mal virtuos in den Vordergrund zu treten.

 

Dabei hat die Wiener Brut sich auch immer selbst auf der Schaufel und zeigt, dass man das Biedere am Leben ja erstens niemals allein und zweitens nur mit Humor nehmen kann.

 

Katharina Hohenberger (Gesang, Violine), Johannes Münzner (Akkordeon, Gesang), Bernhard Osanna (Kontrabass), Jürgen Groiss (Snare Drum)

 

1.Wochenende

Sa., So. Schrammel.Pfad 

 

 

In Zusammenarbeit mit der Musikfabrik Niederösterreich