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Eine Inszenierung rund um eines der bekanntesten Musikgenres der Welt mit ihren berühmtesten Interpreten.
Ein künstlerisch hochstehendes Ereignis, das durch die Verbindung der einzigartigen "Schrammelmusik" mit der ursprünglichen Waldviertler Naturwelt eine Atmosphäre der Gelassenheit und des Wohlbefindens schafft.
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Summary in englisch
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Komposition: Roland Neuwirth Libretto: Peter Ahorner Regie: Zeno Stanek Musik: Roland Neuwirth und die Extremschrammeln Musikalische Leitung: Marko Zivadinovic Bühnenbild: Andreas Mathes Kostüme: Anna-Katharina Jaritz Licht: Sabine Wiesenbauer Choreografie: Ricarda Ludigkeit Maske: Gerda Fischer Filmprojektionen: Christoph Hochenbichler Regieassistenz: Stefanie Zussner Technische Leitung: Dieter Gebetsberger Produktionsleitung: Anna Schober Im Rahmen des Schrammel.Klang.Festival. 2009 in Litschau am Herrensee Nach einer Volksabstimmung mit dem Traumergebnis von 98 % übersiedeln per Gesetz für einen Sommer alle Wiener ins Waldviertel und alle Waldviertler nach Wien. "Komm zu dir bei uns" heißt das Kulturaustauschprogramm, von dem sich Handel und Wirtschaft einen nachhaltigen Boom erwarten. "In Wien hau i mein Knedl in ana Nacht am Schedl", skandieren die euphorischen Waldviertler, und so mancher Wiener glaubt, die Waldviertler zu kennen, weil er weiß, wie sie am Würschtlstand schmecken. Ein Wiener Banker will das Waldviertel gnadenlos abholzen und die größte Erlebnistherme aller Zeiten bauen, ständig genervt von einer Konsum-Tussi und dem Bandleader einer Esoterikband, der ihn durch alle Karmas jagt. Ein durchgeknallter Waldviertler Dramatiker fühlt sich berufen, das Burgtheater zu entschlacken. Nur zwei Rebellen bleiben daheim, und tarnen sich als Kulturausgetauschte: Eine Waldviertler Malerin geht als vermeintliche Wienerin in Konfrontation mit dem Banker und der Vorstadt-Paris-Hilton. Und ein Wiener Trafikant gibt sich als Zwettler mit profunden Wienkenntnissen aus, und wird zu seiner Verzweiflung zum Fremdenführer: Seine erschreckende Unkenntnis über sein geliebtes Wien kaschiert ausgerechnet eine Waldviertler Lehrerin. |
| | Mit: | | Agnes Heginger Geboren 1973 in Klagenfurt, wuchs Agnes Heginger in Wien auf und studierte am Konservatorium der Stadt Wien Klassischen Gesang.Es folgte ein Jazzstudium in Graz, Diplom 1999. Heginger verfügt über ein breites Spektrum musikalischer und musik-dramatischer Ausdrucksmöglichkeiten und Interessen und ist in den verschiedensten musikalischen Bereichen tätig (Alte Musik, zeitgenössische Musik, Jazz, frei improvisierte Musik, absolut krauses Zeug, für das sie selbst keine Sparte angeben kann) und hat das auch weiterhin vor. Sie ist darüber hinaus Gesangsdozentin an der Jazzabteilung der Anton-Bruckner-Privatuniversität und am Institut für Popularmusik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zusammenarbeit mit: Georg Breinschmid, Harry Sokal, David Friedman, Vienna Art Orchestra, u.a. |  | | | | Alfred Pfeifer 1946 in Wien geboren. Seine erste prägende Gesangsausbildung erhielt er bei den Wiener Sängerknaben in seiner Heimatstadt Wien. Nach der Schauspielausbildung folgten im Schauspiel- und Musiktheater Engagements in Graz, Lübek, Würzburg am Wiener Volkstheater und über zwanzig Jahre am Zürcher Schauspielhaus. Seine nächsten Rollen sang er im Musiktheater, unter anderen die Hauptrolle im «Phantom der Oper» im Theater an der Wien, die Hauptrolle in «Nine» am Berliner Theater des Westens und in “Sunset Boulevard”. Regietätigkeit an verschiedenen Theatern. Intensive Weiterbildung im klassischen Gesang (lyrischer Bariton) u.a. bei Helen Haefeli. Alfred Pfeifer ist Dozent an der Musikhochschule Luzern. Seit 1997 auch als Coach und Seminarleiter in der Wirtschaft für Stimm- und Persönlichkeitsentwicklung tätig für Führungskräfte und Manager. |  | | | | Sebastian Fuchsberger Sebastian Fuchsberger ist in Salzburg geboren und aufgewachsen. Der familiäre Alltag war vom Singen und Musizieren geprägt. 1988 - 96 studiert er Posaune in Salzburg und Wien. 96/97 ist er im Bühnenorchester der Staatsoper engagiert. 1993 - 2005 gehört er der Gruppe Mnozilbrass als Posaunist, Sänger, und Komponist an. 02 – 08 ist er Mitglied von Global Kryner. Fuchsberger ist in beiden Formationen Gründungsmitglied gewesen.1997 beginnt er ein privates Gesangsstudium. Erste Auftritte im Schönbergchor und dem Chor der Wr. Staatsoper, solistisch mit Pro Brass, dem Innviertler Symphonieorchester, im Burgtheater..., 2008 entschliesst er sich seinen Weg ausschliesslich als Sänger fortzusetzen, in der Folge singt er „Caramello“ (eine Nacht in Venedig/J.Strauss) „Don Polidoro“(La Finta semplice/Mozart) „Don Ottavio (Don Giovanni/Mozart) Im Konzertbereich die Tenorsolopartien aus J. Haydn: Schöpfung, Die Jahreszeiten, Fr. Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln, Mozart: Requiem sowie aus vielen Messen vorwiegend von Mozart und Haydn. |  | | | | Dagmar Bernhard Nach der Ausbildung am Konservatorium Wien, zahlreiche Engagements u.a. an der Volksoper Wien, Theater 82er Haus Gablitz, Clingenburger FstSp und im Theater an der Josefstadt. Ebenso Engagements in Deutschland am Staatstheater Braunschweig. Neben Ihren Engagements Tätigkeiten in diversen Formationen bzw. Projekten u.a. Bei den Metropolsinges und den Musikkabaretts „Traummann gesucht!“ und „Weltschaden". | .jpg)
| | | | Anna Clare Hauf Die in London geborene und in Wien lebende Sängerin Anna Clare Hauf beschäftigt sich seit ihrem sechsten Lebensjahr mit Musik. Sie erlernte Geige, Klarinette und Saxofon bis sie schließlich 1997 mit dem Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Rotraud Hansmann und Prof. Charles Spencer begann, welches sie 2004 mit Auszeichnung abschloss. Seit 1998 absolviert sie zahlreiche Auftritte u.a. mit Paul Gulda („Über die Verführung von Engeln“ im Theater am Rabenhof, Auftritt bei der Ruhrtriennale, sowie diverse Liederabende), Christian Muthspiel („Brecht und die Liebe“, „Stodt aus Staa“ mit Willi Resitarits und dem Klangforum Wien, „Die Unbekannte Insel“ mit Klaus Maria Brandauer, „Lieder eines fahrenden Gesellen“ mit der Camerata Salzburg), Leopold Hager („Brahmsaltrhapsodie“ im Grazer Musikverein), der Neuen Oper Wien („Radek“, „Le Balcon“, „Beggars Opera“, „Katzelmacher“, „Dan Juan kommt aus dem Krieg“), dem Kabinetttheater („il terribile storia del principe di venosa e della bella maria“), der Wiener Akademie („Johannespassion, „Matthäuspassion“). Weiters arbeitete sie mit den Niederösterreichischen Tonkünstlern, Christoph Chech, Marino Formenti, Otto M. Zykan, Elfriede Gerstl, Benjamin Schmid, Krassimir Sterev u.a.m. zusammen. In ihrem Duo mit dem Lautenisten Christopher Dickie widmet sich Anna Hauf der Musik der Renaissance und des Frühbarock. Neben ihrem Interesse für alte Musik, reizt sie insbesonders die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik. Auch im improvisierenden Bereich ist Anna Clare Hauf (u.a. mit Renald Deppe, dem Takonorchetser, Bodo Hell, Peter Herbert u.a.) häufig zu hören. |  | | | | Reinhold G. Moritz Geboren 1966 - Aufgewachsen in Deutschkreutz im Herzen des Blaufränkischlandes. Nach der Ausbildung zum Schauspieler am Wiener GraumannTheater folgten zahlreiche Engagements im In- und benachbarten Ausland: Schauspiel Frankfurt, Landestheater Linz, Stadttheater Klagenfurt, Volkstheater Wien, Rabenhof Wien, Wiener Festwochen, Philharmonie Luxembourg, Theater Rampe Stuttgart, Theater der Jugend Wien, Bühne im Hof St. Pölten, Theater Phönix Linz. Neben Film- und Fernsehproduktionen erarbeitete er weiters das Programm "0.75 lit.WeinLese – Kostproben aus dem literarischen Weinkeller“. |  | | | | Andreas Jankowitsch Der Bariton Andreas Jankowitsch wurde 1971 in Wien geboren, mit 7 Jahren erhielt er ersten Klavierunterricht, war Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben, danach Orgel- und Kompositionsstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Gesang bei Mag. F. Lukasovsky, Lied u. Oratorium bei Walter Berry und Robert Holl). Operndebüt 1996 als Don Inigo in M. Ravels „Spanischer Stunde“, weitere Opernrollen: Leporello in Mozarts „Don Giovanni“, Sprecher in der „Zauberflöte“, Colas in „Bastien und Bastienne“, Uberto in Pergolesis „La serva padrona“, van Gogh in der Monooper „Die Briefe des van Gogh“ von G. Frid in der Kammeroper Rheinsberg, Figaro und Bartolo in Mozarts „Le nozze di Figaro“ im Schloßtheater Schönbrunn, „Frank“ in Strauß’ „Fledermaus“ im Wiener .Ronacher, Narr in Kreneks „Das geheime Königreich“ im Wiener Jugendstiltheater, Moor in Spohrs „Faust“ im Theater an der Wien, Don Basilio in Rossinis „Barbiere di Siviglia“ in Udine. Als Ensemblemitglied am Landestheater Salzburg (1999 - 2001): Arnolphe in Rolf Liebermanns „Schule der Frauen“, Priester in der „Zauberflöte“, Baculus in Lortzings „Wildschütz“, Wagner in Gounods „Faust“. Leporello im Kornmarkttheater Bregenz, „Kaiser von Atlantis“ von Viktor Ullmann bei der Styriarte, „Satyagraya“ von Philipp Glass im Festspielhaus St. Pölten, Vater in Humperdincks „Hänse und Gretel“ in Bregenz und Wien, Bernhard in H. Kratochwils „Franziskus“ beim Carinthischen Sommer, „Delaqua“ in der „Nacht in Venedig“ (Kammeroper in Schönbrunn), zuletzt einziger Protagonist einer Uraufführung von Wolfram Wagner („Endlich Schluss“) im Semperdepot. Andreas Jankowitsch tritt auch als Konzert- und Oratoriensänger in Erscheinung. 1998 sang er in einer konzertanten Aufführung von Rossinis “Semiramide” im Wiener Konzerthaus mit Edita Gruberova. Er sang im Wiener Musikverein in Bachs „Matthäus-Passion“, Haydns „Schöpfung“ und Orffs „Carmina Burana“, in Beethovens „Christus am Ölberg“ unter Claus-Peter Flor in Utrecht, Haydns „Jahreszeiten“ und Bachs „Weihnachtsoratorium“ in Lyon. |  | | | | Simon Jaritz Von 1997 bis 2001 Schauspielausbildung am Konservatorium der Stadt Wien unter der Leitung von Ksch. Prof. Elfriede Ott. Ausbildung in den Bereichen Improvisation, szenischer Arbeit, Rollenstudium, Sprache, Gesang, Theatergeschichte, Tanz (klassisch, Jazz/Modern, Step, Ballett) und Bühnenfechten. Workshops bei Justus Neumann & Hans Peter Horner Studium der Publizistik, Theaterwissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Wien Abschluss zum Mag.phil im Oktober 2006 |  | | | | Elke Hartmann Schauspielausbildung bei Prof. Krauss/Wien. 1987 bis 1995 freie Schauspielerin in Wien. 1995-1998 Absolvierung des Psychotherapeutischen Propädeutikums, danach Theaterarbeit mit psychisch Kranken. Seit 1998 Ensemblemitglied des Schauspielhauses Salzburg (vormals Elisabethbühne Salzburg). Arbeit u.a. mit Stephan Bruckmeier, Eva Hosemann, Karin Koller, Karl Welunschek, Michael Scheidl, Robert Pienz, Renate Rustler-Ourth, Steffen Höld, Thierry Bruehl, Paola Aguilera |  |
| Roland Neuwirth steht mit seinen Extremschrammeln für die Erneuerung des Wienerliedes, erhielt dafür 1984 den Sonderpreis der Stadt Wien, wurde 1994 mit dem Nestroy-Ring und 2002 mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Stadt Wien geehrt.
| | | | Geprägt von elterlicher Hausmusik, begann er selbst Mundharmonika spielen. Und erlernte mit etwa 13, als Autodidakt, Gitarre. 1973-1977 Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Während dieser Zeit gründete er bereits die "Neuwirth Schrammeln" die später in die "Extremschrammeln" übergingen. Der "Philosoph des Wienerliedes" mit dem Hang zur Tradition schrieb mehr als 300 Lieder für Duo- und Schrammelbesetzung, darüber hinaus Tänze, Walzer und Neutöner, einige Orchesterwerke, Theater-, Film- und Hörspielmusik. | | | | Die "Überstimme" der Extremschrammeln. Sie prägt zunehmend auch solistisch das Hör- und Erscheinungsbild der Gruppe. Mit einem Augenzwinkern sagt sie selbst zu ihrer Zeit mit den Extremschrammeln: "Die 'eindrucksstärksten' Momente vor und während meiner zwanzigjährigen Laufbahn bei den Extremschrammeln sind: die Mitwirkung beim längsten Zopf der Welt in einer Gottschalk-Show in München, der Gitarrenunterricht bei Roland Neuwirth, der Geschmack eines Liedes auf der Zunge oder beim Singen zu lächeln." | | | | Seit über 25 Jahren geht er unbeirrbar an der Seite von Roland Neuwirth den Weg stilistischer Neuerungen und hat sich in der Zwischenzeit auch als Komponist neuer Wiener Tänze einen Namen gemacht. Alles aber auf der Basis eines intensiven Studiums der Wiener Musik und des Wiener Geigentons. Manfred Kammerhofer ist seit 1989 Mitglied der "Vereinigten Bühnen Wien", seit 1998 mit einem Solovertrag, sowie beim "Alt-Wiener Quartett" als auch beim "Österreichischen Johann-Strauß-Ensemble". Gründete 1995 gemeinsam mit den Musikern der Extremschrammeln das Ensemble "Herz.Ton.Schrammeln". | | | | Violin-Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz, zwei Jahre Studium des Jazzgesangs bei Andy Bey und Mark Murphy. Studium an der New School of Music, der Manhattan School of Music und der Juilliard School in New York. Mitwirkung bei zahlreichen Theater- und Schauspielproduktionen. Seit 1999/2000 Lehrauftrag "Instrumentalpraxis für Violine-Jazz" an der Jazz-Abteilung der Kunstuniversität Graz. Neben der Unterrichtstätigkeit ist er jedoch hauptsächlich als aktiver Musiker, Komponist und Arrangeur tätig. Seit Juni 2004 bereichert Bernie Mallinger mit seinem Geigenspiel die "Streicherabteilung" der Extremschrammeln. | | | | Er studierte zunächst Akkordeon in Serbien, der Slowakei und Deutschland. In dieser Zeit gewann er zahlreiche internationale Wettbewerbe und spielte in vielen Musikprojekten. Seit Sommer 2005 Mitglied bei den Extremschrammeln. Seitdem reißt er Publikum wie Mitmusiker mit sprühendem Spielwitz, Virtuosität sowie unbefangener Energie in seinen Bann und bereichert sowohl musikalisch wie menschlich die Neuwirth Extremschrammeln. | | | | Roland Neuwirth wurde 1950 in Wien geboren. Neuwirths Mutter arbeitete als Sonderschullehrerin, sein Vater war Maler, Bildhauer und Gelegenheitsarbeiter. Sein Onkel schenkte ihm eine Mundharmonika, wodurch Neuwirth schon als Kind zu musizieren begann. Etwa mit 13 begann er als Autodidakt Gitarre zu spielen, mit achtzehn spielte er Bass in einer Jazzband. Später entwickelte er sich mehr in Richtung Blues und Rock. Bei einem Konzert im Jazzland stellte Neuwirth fest, „kein Farbiger zu sein, sondern "born in Floridsdorf" und nicht in Chicago.“ Er wandte sich nun dem Wienerlied und der Schrammelmusik zu. 1973 begann Neuwirth sein Studium der Gitarre bei Prof. Luise Walker an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, das er 1977 beendete. Während seiner Studienzeit gründete er die "Neuwirth Schrammeln" die später in die "Extremschrammeln" übergingen. Neuwirth ist gelernter Schriftsetzer und arbeitete, bevor er Berufsmusiker wurde (1985), als Setzer in der (in Wien sehr bekannten) Partezetteldruckerei Lischkar & Co. am Migazziplatz 4 in Meidling. Der Leiter der „Extremschrammeln“ schrieb an die 300 Lieder für Duo- und Schrammelbesetzung, darüber hinaus Tänze, Walzer,und Neutöner, einige Orchesterwerke, Theater-, Film- und Hörspielmusik. Sein Ensemble besteht seit 1974 und hat bis dato 12 Tonträger eingespielt. Neuwirth steht mit seinem Ensemble für die Erneuerung des Wienerliedes, erhielt dafür 1984 den Sonderpreis der Stadt Wien, wurde 1994 mit dem Nestroy-Ring und 2002 mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Stadt Wien geehrt. Seit 1988 ist er bei Warner Music Austria unter Vertrag. Nach der Fusion von Schrammelmusik und Pop-Sound auf seiner ersten Warner-CD „Guat drauf“, kommt es - nach oftmaligem Wechsel der Streicher - zur aktuellen klassischen Besetzung mit dem spezifischen Klang: Roland Neuwirth (Gesang und Kontragitarre), Doris Windhager (Überstimme), Manfred Kammerhofer (1. Geige), Bernie Mallinger (2. Geige) und Marko Zivadinovic (chromatische “Knöpferl“-Harmonika). Die höchste Auszeichnung erhielten seine Schrammeln nicht nur durch die Arbeit mit den Dichtern H.C. Artmann und Ernst Jandl, sondern, dass sie verstorbenen Fans die letzte Ehre erweisen durften. Neben der Herausgabe des Buches „Das Wienerlied“ (Zsolnay) und einer CD-Anthologie „Die besten Schrammeln“ mit historischen Aufnahmen (Trikont) ist Neuwirth als Gastdozent an Schulen, darunter auch an der Wiener Musikuniversität, tätig. Die Extremschrammeln touren regelmäßig durch Österreich; dazu kommen immer wieder Auftritte in Deutschland. Konzertreisen führten Roland Neuwirth und seine Musiker auch nach Kroatien, Bosnien, Frankreich, Griechenland, auf die Kapverdischen Inseln, in die USA und Kanada. Zahlreiche Auftritte in Film und TV, außerdem zwei Fernsehportraits. |  | | | | Peter Ahorner wurde am 1957 in Bregenz geboren. Nach der Matura in Wien freier Werbetexter. Satirische Gesellschaftskolumnen für Magazine. Aufenthalte in Russland und Armenien für Plattenfirma A&M. Vertonungen unter anderen von Die Strottern und Roland Neuwirth. Kooperation mit Walther Soyka, Karl Stirner, Christian Qualtinger und Kollegium Kalksburg. Zahlreiche Auftritte mit oben genannten Künstlern, sowie Ignaz Kirchner, Wolfram Berger; Jon Sass, Antonio Fian, Peter Havlicek, Agnes Palmisano, Roland Sulzer, Hannes Löschel, Doris Windhager u.a. Bühnenstücke: u.a. „Ein Ottakringer in Hernals“, 2000. Metropol-Theater, Wien „Crazy Love“ 2001. Metropol-Theater, Wien „dabei hätte gott es so einfach” (Co-Autorin Rosa Pock), 2002 Texteinrichtungen für das Volkstheater Wien („Freiheit in Krähwinkel“ 2005, „Einen Jux will er sich machen 2007) „Das Glück und andere Idioten“ (mit „Kollegium Kalksburg“), „O du lieber Augustin“, Auftrag von Jeunesse (mit „Die Strottern“), Konzerthaus, 2007 „Paradise Lost Exit Eden“, Auftrag der Bregenzer Festspiele, 2008 Lyrik & Liedtexte „Geständnis“, Gedichte in Russisch, VISTA -Verlag, Leningrad. 1990 „Aus Wien und Umgehung“, Kubus, 1993. ISBN 3-901395-01-6 „Messer Blätter“, Edition Thanhäuser. 1998. ISBN 3-900986-27-4 „Privacy Falco“, Edition Schiller, 1998. ISBN 3-9500897-0-5 „Michael Beigl“, AT&S, 1999. ISBN 3-9501171-0-5 „Café Westend“, Edition Atelier, 2006. ISBN 3-902498-14-5 Lieder (Auswahl) CD „Melange mit Haut und Haar“, Kubus, 1996. ISBN 3-901395-09-1 CD „mea ois gean“, Preiser Records, 2003 CD „Zidane“, nonfoodfactory, 2006 CD „In Schönbrunn is Großalarm“, nonfoodfactory“, 2007 CD „Apart“, nonfoodfactory, 2007 Prosa „Pralinen“, Anthologie, Studien-Verl., 1996. ISBN 3-7065-1175-4 Kabarett „Wiener Brettl – Ges.m.b.H.“, 2000. Metropol -Theater, Wien „Blauer Montag“, 2001. Metropol -Theater, Wien Drehbuch TV-Spielfilm „Santa Claudia“ (Co-Autor Markus Gull) für PRO 7, 2002 Auftragsarbeiten für den ORF Entwicklung einer Daily Soap (mit Markus Gull), Inputs für „Taxi Orange“ , „Nestroy-Preis 2001“
|  | | | | Zeno Stanek wurde 1971 in Wien geboren. Von 1992 bis 1996 Regiestudium am Max Reinhardt-Seminar. 1993 gründete er das Theater BRAUHAUS in Hörmanns/Waldviertel. Seit 1998 Geschäftsführung des Familienunternehmens Kaiser & Co. GesmbH. Regiearbeiten unter anderem für Volkstheater Wien, Landestheater Salzburg, Theater der Jugend Wien, Theater Phönix Linz, Theater Gruppe 80, Deutsches Staatstheater Temeswar in Rumänien, Theater Rampe Stuttgart, Schauspielhaus Salzburg, NÖ Donaufestival und Theater BRAUHAUS. Seit 2007: Gründer und Intendant des Schrammel.Klang.Festival. in Litschau am Herrensee.
|  | | | | DIE CHOREOGRAPHIN Ricarda Regina Ludigkeit ist gebürtige Berlinerin. Sie arbeitete auch als Tanzpädagogin und Regisseurin für Musiktheater Schauspiel und Tanztheater, choreographisch u. a. für „Show Boat“ (L'Opéra national du Rhin Straßburg), „Jesus Christ Superstar“ (Oper Graz), „Ghetto“ (Theater Klagenfurt), „Carmina Burana“ (Open Air St. Gallen), außerdem inszenierte sie u. a. „Rocky Horror Show“ (Waldau Theater Bremen), „Csardasfürstin“ (Staatstheater Nürnberg). 1997 arbeitete sie bereits mit Zeno Stanek für „Romeo und Julia“ im Theater Brauhaus. |  | |