Schrammel Klang Festival
Eine Inszenierung rund um eines der bekanntesten Musikgenres der Welt mit ihren berühmtesten Interpreten.

Ein künstlerisch hochstehendes Ereignis, das durch die Verbindung der einzigartigen "Schrammelmusik" mit der ursprünglichen Waldviertler Naturwelt eine Atmosphäre der Gelassenheit und des Wohlbefindens schafft.

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Schrammel-Workshop für

Dudeln, Gesang, Violine, Kontragitarre, Akkordeon/Harmonika, Wienerlied schreiben, Zither vom 3. – 5. Juli 2012 und Instrumentebau vom 9. – 11. Juli 2012 in Litschau. Der Workshop ist auch für bestehende Ensembles geeignet.

 

 
Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre werden auch diesen Sommer wieder Musiker und Interpreten des weltberühmten Musikgenres drei Tage in Litschau die Kunst der Schrammelmusik weitergeben. Schrammel-Workshop 3.-5. Juli mit Karl Ferdinand Kratzl, Agnes Palmisano, Traude Holzer, Rudi Koschelu, Peter Uhler, Roland Sulzer, Peter Havlicek und Monika Kutter und 9.-11. Juli mit Hans Tschiritsch. Eine einmalige Gelegenheit für alle, die ihre musikalischen Erfahrungen erweitern oder verbessern wollen.
 
Anmeldungen ab sofort. (Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl!)
 
Kosten: € 242,-- inkl. MwSt.
Informationen über Unterkünfte erhalten Sie beim Gästeservice Litschau unter der Telefonnummer 02865/53 85
 
 
Unterrichtseinheiten:
Di., 3. Juli: 11.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr
Mi., 4. Juli: 11.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr
Do., 5. Juli: 11.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 17.30 Uhr
Jeder Teilnehmer erhält pro Tag 30 Minuten Einzelunterricht und Ensembleunterricht in Kleingruppen.
Außerdem: ein Abend, um sich gemeinsam Erarbeitetes vorzuspielen / vorzusingen und ein Auftritt auf einer Naturbühne beim Schrammel.Klang.Festival.

Vorkenntnisse:
Dudeln, Gesang, Wienerlied schreiben: Anfänger und Fortgeschrittene
Alle Instrumente: mit Vorkenntnissen
Auch Ensembles sowie Einzelinstrumentalisten mit Blasinstrumenten wie z.B.: Klarinette oder Querflöte, sind beim Workshop herzlich willkommen und werden in die Spielweise der Schrammelmusik eingeführt.

Nähere Informationen und Anmeldungen zum Workshop im Büro des Schrammel.Klang.Festival unter der Telefonnummer +43 (0)720 40 77 04 oder per E-Mail an office@schrammelklang.at
Bei Anmeldung erhalten Sie Notenmaterial zur Vorbereitung per E-Mail.

 

Agnes Palmisano (Dudeln 3.-5. Juli 2012)

Agnes Palmisanos überschreitet lustvoll wie gekonnt die Grenzen zwischen Volks- und Kunstmusik ebenso wie jene der so genannten „E“ und „U“ Musik. Ihre Stimme spielt alle Farben und Facetten - schwindelnd hoch bis rauchig tief, süß und lieblich bis bodenständig und derb. Die gebürtige Wienerin studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, lernte in der Zusammenarbeit mit Gerhard Bronner die hohe Schule der Unterhaltung und hat sich unter anderem der Wiederbelebung des Wiener Dudlers, Koloraturjodler des 19. Jahrhunderts und UNESCO Kulturerbe, verschrieben. Beim Unterrichten kommt ihr neben ihrer akademischen Ausbildung auch ihre langjährige Erfahrung als Sonder-Schullehrein zu Gute.  

 

Peter Havlicek (Kontragitarre, 3.-5. Juli 2012)
Studierte zunächst in Kasperltheatern, Cafehäusern und auf Reisen, später bei Harry Pepl an der Musikhochschule Graz (Klassik und Jazz). 1991 Diplom ebendort.
Ursprünglich dem Jazz verfallen, wird er mehr und mehr von Wiener Tönen "infisziert" und ist heute Spezialist für grenzüberschreitende, nicht einzuordnende Klänge zwischen Schrammelmusik, Jazz und Klassik.
Seit 1988 Duo Steinberg und Havlicek mit Traude Holzer, seit 1994 Neue Wiener Concert Schrammeln, ab 2000 Des Ano, seit 2001 am Burgtheater;
spielte für und mit André Heller, Michael Heltau, Karl Markovics, Robert Meyer, Karl Heinz Hackl, Wolfgang Böck, Hansi Lang, Ed Thigpen, Benny Bailey, Bodo Hell u.v.a.
Experimentelle Musik, Werbung, Action Painting.

 
  Roland Sulzer (Akkordeon, 3.-5. Juli 2012)
Mit ca. 8 Jahren Klavierunterricht, später Akkordeonunterricht an der Musikschule Mödling, mit 15 Jahren erste kleine Auftritte mit Akkordeon und Wienerliedern, seit 1989 in Wien wohnhaft – sehr bald Kontakte zu Wiener Heurigenmusikern und Sängern, seit 1993 als Berufsmusiker in diversen Heurigenlokalen tätig und seit Februar 1996 Fixengagement im Restaurant „Griechenbeisl“ am Klavier und Akkordeon, seit 1993 des öfteren Auftritte für das Wiener Volksliedwerk mit diversen Partnern (Rudi Koschelu, Kurt Girk, Heini Griuc, Willi Lehner, Peter Havlicek ...), Auftritte bei Wean hean 2000-2010 seit 1999 Zusammenarbeit mit Robert Kolar, seit 2002 Auftritte mit Agnes Palmisano, seit 2003 mit Reinfried
 
 

Traude Holzer (Gesang, 3.-5. Juli 2012)

Traude Holzer erblickte das "Licht des Wirtshauses" in der Steiermark, wo der zitherspielende Vater die Liebe zur Musik weckte und die sangesfreudigen Wiener Gäste sie musikalisch über den Wechsel lockten - ein klassischer crossover, wenn eine Steirerin zu einer der besten Wienerliedinterpretinnen des Landes wird.
Im Duo "Steinberg & Havlicek" beweist sie gemeinsam mit Peter Havlicek, dass das Wienerlied abseits aller ausgelaugten Klischees noch sehr viel zu bieten hat - was sich auf mittlerweile drei CDs leicht nachprüfen lässt. Traude Holzer sang auch mit Sheila Jordan, Melanie Bong, Jay Clayton und Darja Svajgar.

 
 

Rudi Koschelu (Dudeln, Kontragitarre, 3.-5. Juli 2012)

Langjähriger Partner von Prof. Karl Hodina, Mitbegründer der Weana Spatzen. Dieser großartige Musiker beherrscht die Kontragitarre in einer Art und Weise, die seinesgleichen sucht. Ein Perfektionist, der unentwegt dem wahren Ursprung und der Art der möglichst authentischen Interpretation des Wiener Liedes auf der Spur ist. Ein selten umfangreiches Gesangs- und Textrepertoire sowie die Fähigkeit, zwei- (die sogenannte „Terz“) bisweilen auch dreistimmig in jeder Stimmlage zu singen.Er machte sich auch in hervorragender Weise die fast vergessene Kunst des Dudelns zu Eigen, die im männlichen Wienerlied-Sänger-Genre nur mehr die wenigsten beherrschen.

 
 
 

Karl Ferdinand Kratzl (Wienerlied schreiben, 3.-5. Juli 2012)

Er begann seine Laufbahn beim Theater. Zwischen 1971 und 1974 war er Mitglied der „Youth Drama Group“, dann bis 1976 beim „Ensemble K“. Ab 1978 wirkte er bis 1982 beim „Serapionstheater“ mit. 1991 arbeitete er eine Saison lang beim „Schauspielhaus Wien“.

Danach folgten die ersten Filme in den 90er Jahren (u.a. „Schlafes Bruder“), sowie die Auszeichnungen Salzburger Stier und der Förderpreis des Deutschen Kabarettpreises im Jahr 1992. 1997 hatte er als Mündl eine markante Nebenrolle in Hinterholz 8. Größere Bekanntheit erlangt er ab 1998 als Herr Claus in der erfolgreichen österreichischen Fernsehserie MA 2412 und im gleichnamigen Kinofilm. Im Jahr 2000 veröffentlichte er das Buch „Au! Schau: Himmel, Jö!“, eine Sammlung absurder Kurzgeschichten. 2001 wurde das Theaterstück „Justus Neumann erschlägt sich mit dem Bügeleisen“ uraufgeführt, das er zusammen mit Justus Neumann geschrieben hat. 2002 erfolgte die Uraufführung

seines Theaterstücks „Parzifal“. Im November 2008 stand er im Linzer Theater Phönix in der erfolgreichen Farce „Der Zwerg ruft“ auf der Bühne.

 
 
Peter Uhler (Violine, 3.-5. Juli 2012)
 
Mit sieben Jahren erhielt Peter Uhler seinen ersten Violinunterricht Danach studierte er an der Wiener Musikhochschule bei Prof. Michael Frischenschlager, Evgenia Tchougaeva und bei Prof. Jan Pospichal.Schon während des Studiums und im Rahmen der Diplomarbeit, intensive Auseinandersetzung mit der Wiener Musik und ihrer Geschichte. Er ist seit dem Jahr 2000 im Radio Symphonie Orchester Wien beschäftigt.
Als Geiger der Neuen Wiener Concert Schrammeln führten ihn mehrere Reisen nach Japan, Südamerika und in viele Länder Europas. Weiters wirkte Peter Uhler bei zahlreichen Theater-, Film- und CD-Produktionen mit. Die zweite Leidenschaft stellt seit ein paar Jahren die Beschäftigung mit dem Weinbau dar. Als Mitbegründer der WIENER ORCHIDEEN WINZER werden inzwischen von 2 ha Weingärten in den Spitzenlagen Wiens hochwertigen Lagenweine kreiert.
 
   

 

 

 

 

 

 

Monika Kutter (Zither, 3.-5. Juli)
Die Wiener Zither bestimmte bedingt durch ihre Zither spielende Familie ihr Leben von Beginn an. Ihre Lehrzeit absolvierte sie zunächst in der Musikschule Wien und danach am Konservatorium der Stadt Wien. Mit 13 Jahren gelang der Einstieg in das Wiener Zitherensemble, das sie seit 2008 leitet. Als Mitglied des Wiener Zitherquartett führten sie Konzertreisen quer durch Europa bis nach Japan und in den Iran. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt im Arrangieren und Interpretieren von Literatur diversester Stilrichtungen. Das „Entstauben“ und Neupositionieren des Instruments ist ihr zentrales Anliegen. Mitwirkung bei den Seefestspielen Mörbisch, den Nestroy Festspielen Burg Liechtenstein, wean hean, etc. Lehrtätigkeit seit Abschluss der Ausbildung. 5 CD Produktionen.
 
 
 
Hans Tschiritsch (Instrumente-Bau, 9.-11. Juli 2012)

Tschiritsch, der auch als Theatermusiker arbeitet, wurde vor allem als Erfinder und Bauer ungewöhnlicher Musikinstrumente bekannt. Häufig sind sie aus zweckentfremdeten Alltagsgegenständen gefertigt, wie der Singende Staubsauger, das Badewannencello und die Nähmaschinen-Obertondrehleier. Andere Instrumente tragen Namen wie Heisere Lunge, Trichtergeige, Zwitscheridoo und Klangpropeller. Laufend Ausstellungen und Konzerte u.a. mit dem Trio Tschiritsch, Lechner, Haselsteiner.
Unterrichtseinheiten:
Mo., 9. Juli: 11.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr
Di., 10. Juli: 11.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr
Mi., 11. Juli: 11.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 17.30 Uhr


 

  

 

Infos:
Tel.: +43 (0) 720407 444
office@schrammelklang.at
www.schrammelklang.at
Leitung: Zeno Stanek
Gruppenanfragen und Gruppenbuchungen:
Tel.: +43 (0) 2856 2998
info@waldviertel.incoming.at
Zimmerreservierung:
Gästeservice Litschau:
Tel.: +43 (0) 2865 5385